Die Kanzel

Als Ersatz für eine dunkle, mit Bildern bemalte Renaissancekanzel, die als schadhaft beschrieben wurde, beauftragte man 1743/44 die Werkstatt des Bildhauers Georg Ernst Reyser aus Rathenow mit der Anfertigung einer neuen Kanzel.

Der preußische König Friedrich II. persönlich forderte für seine Garnisonskirche in Stendal eine Kanzel im modernen Rokokostil, die von dem Maler Andreas Lucco eine Endfassung in Blau, Weiß und Gold erhielt.

Ganz im Sinne des protestantisch-reformierten Bekenntnisses verzichtete man auf eine figürliche Ausgestaltung und bevorzugte stattdessen eine lateinische Inschrift: "Qui ex deo est, verba dei audit".
("Wer aus Gott ist, hört Gottes Wort.")




  • Weitere Ausführungen finden Sie in dem im Dom erhältlichen Kunstführer "Der Dom St. Nikolaus in Stendal" von Dr. Martina Sünder-Gaß.
  • Wir danken Frau Dr. Sünder-Gaß für die Genehmigung der auszugsweisen Veröffentlichung !



    Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. Jesus sprach zu den Jüngern: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
    Jesaja 65,19 Johannes 16,22

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