Die Orgel

"Die erste Orgel der spätgotischen Kirche, ein kleines mittelalterliches Instrument, befand sich wahrscheinlich auf der kleinen Holzempore hoch über dem nördlichen Langhauseingang.
Der Laienaltar vor dem Lettner ist von der Empore einzusehen, sodass der Gottesdienst von Organisten und Sängern begleitet werden konnte.

Im Hohen Chor hat vermulich ein weiteres Instrument gestanden.

Nach dem Kirchenbrand von 1660 stifteten "Adam Billerbeck, Andreas Billerbeck, Georg Köppen und Mathias Bugaeum" (Inschrift) 1669 eine große Barockorgel und beauftragten den Orgelbauer Johann Jacob Schüler mit den Arbeiten.

Im ersten Weltkrieg mussten die Metallpfeifen abgeliefert werden.
Zwischen 1927 und 1932 gelang ein Wiederherstellung durch Furtwängler und Hammer (Hannover), die durch die Bombendetonation 1945 zunichte gemacht wurde. Heute erklingt im Dom eine Orgel von Alexander Schuke (Potsdam), die 1953 begonnen und 1970 vervollständigt wurde."



  • Weitere Ausführungen finden Sie in dem im Dom erhältlichen Kunstführer "Der Dom St. Nikolaus in Stendal" von Dr. Martina Sünder-Gaß.
  • Wir danken Frau Dr. Sünder-Gaß für die Genehmigung der auszugsweisen Veröffentlichung !



    Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
    Jesaja 9,1 Titus 2,14

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