Der Altar

"Zusätzlich zu dem gemauerten Altarblock in der Apsis bestand laut ällteren Beschreibungen noch ein zweiter Altar auf dem Grab des Markgrafen Konrad von Brandenburg.
Der heutige Aufsatz des Hochaltars ist 1958 aus Bauteilen verschiedener Herkunft zusammengesetzt worden, die nicht aus dem Stendaler Dom, sondern aus der Petrikirche Seehausen und vom Altmärkischen Museum stammen.
Von guter Qualität sind die vollplastischen Figuren der Heiligen Drei Könige mit einer Maria mit dem Kind im Stile einer schönen Madonna im Mittelschrein sowie die fünf weiblichen Heiligen in der Predella.
Die Reliefs der Altarflügel dürften aus einem Marienaltar stammen. Sie zeigen nochmals die Anbetung der Heiligen Drei Könige, die Beschneidung und Darbringung Jesu im Tempel und die Himmelfahrt Mariä."






  • Weitere Ausführungen finden Sie in dem im Dom erhältlichen Kunstführer "Der Dom St. Nikolaus in Stendal" von Dr. Martina Sünder-Gaß.
  • Wir danken Frau Dr. Sünder-Gaß für die Genehmigung der auszugsweisen Veröffentlichung !



    Lauft nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und um euch vor ihnen niederzuwerfen, und reizt mich nicht mit dem Machwerk eurer Hände. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.
    Jeremia 25,6 Apostelgeschichte 17,24-25

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