Die Baugeschichte

St. Marien ist ein Zeugnis für die unter den askanischen Markgrafen (1151-1319) aufblühende Stadt Stendal.
Albrecht der Bär verlieh Stendal 1160 Stadt-, Markt- und Münzrecht.

Die im Zentrum Stendals erbaute Marienkirche ist die Pfarrkirche der in der Nähe des Marktes lebenden Bürger.
Hier waren im Mittelalter die Gilden der Kaufleute und Gewandschneider tonangebend.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus liegend, diente St. Marien auch als Ratskirche.
 
Sie ist das Gegenstück zum Dom St. Nikolaus und stand in Rivalität zu ihm.
Kunsthistoriker bezeichnen St. Marien wegen der Schönheit ihres Innenraumes und der hohen Qualität der Ausstattung als eine der eindrucksvollsten spätgotischen Backsteinkirchen Norddeutschlands.
 
 


Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Christus schmähte nicht, wenn er geschmäht wurde, er drohte nicht, wenn er leiden musste, sondern stellte es dem anheim, der gerecht richtet.
Jesaja 53,7 1. Petrus 2,23

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